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Öffentlich

Ex-Polizeipräsident Abramowski zum DLRG-Präsident gewählt

Veröffentlicht: Dienstag, 09.06.2015
Autor: Oliver Habel

Rostock. Knut Abramowski ist neuer Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern. 
Der frühere Polizeipräsident von Neubrandenburg wurde, wie die DLRG mitteilte, am Samstag (06.06.) auf dem Landesverbandstag der Gesellschaft in Rostock einstimmig gewählt.
Der 61-Jährige habe das Ehrenamt für vier Jahre angenommen. Als Vizepräsident wurde Ulf Schwarzer im Amt bestätigt. Als zweiter Vize fungiert zukünftig der Grimmener DLRG Ortsgruppenchef Oliver Habel.

Im Landesverband sind gegenwärtig rund 3.600 Mitglieder organisiert, die sich ehrenamtlich für die Wasserrettung und den Katastrophenschutz engagieren. Die DLRG betreibt in diesem Sommer in 26 Orten Wachstationen an Stränden auf Rügen, Hiddensee und Usedom sowie auf dem Fischland-Darß und am Festland. Etwa ein Viertel der Rettungsschwimmer kommen aus Mecklenburg-Vorpommern. 
Abramowski wurde im Nordosten vor allem als Leiter des Polizeigroßeinsatzes beim G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm bekannt. Der gebürtige Flensburger begann den Polizeidienst 1974 in Schleswig-Holstein, wechselte 1990 nach Mecklenburg-Vorpommern und übernahm 2011 das neu geschaffene Präsidium in Neubrandenburg, das für die Kreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und die Mecklenburgische Seenplatte zuständig ist. 

Der scheidende Präsident des Landesverbandes, Dr. Armin Jäger, nutzte die Gelegenheit besonders aktive und engagierte Rettungsschwimmer und Übungsleiter auf dem Verbandstag mit dem Verdienstzeichen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft zu ehren.
Das DLRG Verdienstzeichen in Gold erhielt:
Elke Trotnow, Ortsgruppe Bad Doberan.
Für eine außergewöhnliche Lebensrettung während der Europameisterschaften im Langstreckenschwimmen wurden die Kameraden Paul Strauß aus der Ortsgruppe Laage-Kronskamp und Mathias Manthey aus der OG Ribnitz-Damgarten geehrt.
Armin Jäger wurde für seine Verdienste mit der DLRG Ehrennadel in Silber geehrt. Der ehemalige Präsident hat maßgeblichen Anteil daran, dass die DLRG im neuen Rettungsgesetz des Landes berücksichtigt wurde.
In seiner Antrittsrede hob der neue Präsident des DLRG Landesverbandes die Bedeutung des Ehrenamtes hervor und betonte, „stolz darauf zu sein für die größte Wasserrettungsorganisation der Welt tätig zu sein.“ Er wolle die Kameradschaft innerhalb des Verbandes fördern und nach außen das Ansehen der DLRG als anerkannte Rettungsorganisation weiter fördern, so Knut Abramowski.