Aktuelles

26.11.2018 Montag

Erfolgreicher Lehrgang für angehende Führungskräfte


Am vergangenen Wochenende konnte das Ausbilderteam des Landesverbandes unter Leitung der Referentin Wasserrettungsdienst, Juliane Otto, 7 angehende Führungskräfte in Rostock begrüßen. Im Rahmen des Lehrgangs „Führungslehre“ wurden grundlegende Elemente der Dienstvorschrift 100 (Führung und Leitung im Einsatz) gemeinsam erarbeitet und geschult. Darüber hinaus wurde im Lehrgang das Thema „Psychosoziale Notfallversorgung“ vermittelt. Die DLRG Führungslehre ist einer der Grundbausteine, den alle DLRG Führungskräfte deutschlandweit absolvieren müssen. Danach erfolgt in weiteren Fachlehrgängen die resortspezifische Ausbildung. z.B. in den Bereichen Wasserrettungsdienst, Öffentliche Gefahrenabwehr oder Einsatztauchen. Der DLRG Landesverband freut sich über die erfolgreiche Ausbildung und freut sich, dass 7 junge Menschen sich ehrenamtlich als Führungskräfte qualifizieren möchten. Bei Fragen zu Lehrgängen des DLRG Landesverbandes steht Ihnen die Geschäftsstelle unter gst@mv.dlrg.de als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.   mehr


28.12.2016 Mittwoch

DLRG-Mitglied Matthias Reuter erhält die Ehrennadel des Landes Mecklenburg-Vorpommern!


Aus den Händen von Ministerpräsident Erwin Sellering hat das Stralsunder DLRG-Mitglied Matthias Reuter am Wochenende die Ehrennadel des Landes Mecklenburg-Vorpommern für besondere Verdienste im Ehrenamt erhalten. Sportfreund Reuter, Jahrgang 1947, ist seit seinem 18. Lebensjahr an den Küsten unseres Landes als Rettungsschwimmer aktiv. 1990 war er Gründungsmitglied der Ortsgruppe Stralsund, der ersten DLRG Gliederung in den neuen Bundesländern. Seit dieser Zeit kümmert er sich... um die Ausbildung von Rettungsschwimmern in Stralsund. Mehr als 500 Rettungsschwimmer haben bei ihm ihre Prüfungen abgelegt und das Rüstzeug für den Wachdienst mit auf den Weg bekommen. Mit dem Eintritt in den Vorruhestand im Jahr 2006 leitet er das Projekt „Schule und Verein“. Dem Organisationsteam des traditionsreichen Sundschwimmens gehört Kamerad Reuter seit 1990 an. In den Jahren von 1993 bis 2011 leitete er die örtliche Gliederung der DLRG in Stralsund als deren Vorsitzender. Heute lässt er seine vielfältigen Erfahrungen als zweiter Vorsitzender in den Verein einfließen. Aber nicht nur in der administrativen Vereinsarbeit und Ausbildung hat sich Matthias Reuter in besonderer Weise hervorgetan. Noch heute bestimmt der aktive Wasserrettungsdienst einen Teil seiner Freizeit. In der Saison ist er von Mai bis September der diensthabende Rettungsschwimmer im Stralsunder Strandbad. Der Sportbund der Hansestadt Stralsund hat Matthias Reuter im Jahr 2012 mit der Ehrennadel in Gold geehrt. Seine Verdienste im Landesverband der DLRG MV wurden mit den Verdienstabzeichen der DLRG in Silber und Gold (1998 und 2007) gewürdigt. Im Jahr 2010 hat die Hansestadt Stralsund das herausragende ehrenamtliche Engagement von Matthias Reuter mit der Eintragung in das Buch des Ehrenamtes hervorgehoben. Nun ist er Träger der Ehrennadel des Landes Mecklenburg-Vorpommern für besondere Verdienste im Ehrenamt. Herzlichen Glückwunsch Matthias! mehr


28.09.2015 Montag

Retter evakuieren Schule


An diesem Wochenende ist es nur eine Übung. Weil sie aber schnell real werden könnte, gehen die sechs Wassergefahrengruppen der DLRG in Mecklenburg-Vorpommern einmal im Jahr gemeinsam verschiedene Szenarien, Handgriffe und Abläufe durch – evakuieren, Sandsäcke schleppen, Treibgut sichern. An diesem Wochenende sind die Zarrentiner Gastgeber. Mit dabei sind  Gruppen aus Samtens, Stralsund und Rostock-Laage. Mehr unter: http://www.svz.de/lokales/hagenower-kreisblatt/retter-evakuieren-schule-id10818786.html mehr


09.06.2015 Dienstag

Ex-Polizeipräsident Abramowski zum DLRG-Präsident gewählt


Rostock. Knut Abramowski ist neuer Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern.  Der frühere Polizeipräsident von Neubrandenburg wurde, wie die DLRG mitteilte, am Samstag (06.06.) auf dem Landesverbandstag der Gesellschaft in Rostock einstimmig gewählt. Der 61-Jährige habe das Ehrenamt für vier Jahre angenommen. Als Vizepräsident wurde Ulf Schwarzer im Amt bestätigt. Als zweiter Vize fungiert zukünftig der Grimmener DLRG Ortsgruppenchef Oliver Habel. Im Landesverband sind gegenwärtig rund 3.600 Mitglieder organisiert, die sich ehrenamtlich für die Wasserrettung und den Katastrophenschutz engagieren. Die DLRG betreibt in diesem Sommer in 26 Orten Wachstationen an Stränden auf Rügen, Hiddensee und Usedom sowie auf dem Fischland-Darß und am Festland. Etwa ein Viertel der Rettungsschwimmer kommen aus Mecklenburg-Vorpommern.  Abramowski wurde im Nordosten vor allem als Leiter des Polizeigroßeinsatzes beim G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm bekannt. Der gebürtige Flensburger begann den Polizeidienst 1974 in Schleswig-Holstein, wechselte 1990 nach Mecklenburg-Vorpommern und übernahm 2011 das neu geschaffene Präsidium in Neubrandenburg, das für die Kreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und die Mecklenburgische Seenplatte zuständig ist.  Der scheidende Präsident des Landesverbandes, Dr. Armin Jäger, nutzte die Gelegenheit besonders aktive und engagierte Rettungsschwimmer und Übungsleiter auf dem Verbandstag mit dem Verdienstzeichen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft zu ehren. Das DLRG Verdienstzeichen in Gold erhielt: Elke Trotnow, Ortsgruppe Bad Doberan. Für eine außergewöhnliche Lebensrettung während der Europameisterschaften im Langstreckenschwimmen wurden die Kameraden Paul Strauß aus der Ortsgruppe Laage-Kronskamp und Mathias Manthey aus der OG Ribnitz-Damgarten geehrt. Armin Jäger wurde für seine Verdienste mit der DLRG Ehrennadel in Silber geehrt. Der ehemalige Präsident hat maßgeblichen Anteil daran, dass die DLRG im neuen Rettungsgesetz des Landes berücksichtigt wurde. In seiner Antrittsrede hob der neue Präsident des DLRG Landesverbandes die Bedeutung des Ehrenamtes hervor und betonte, „stolz darauf zu sein für die größte Wasserrettungsorganisation der Welt tätig zu sein.“ Er wolle die Kameradschaft innerhalb des Verbandes fördern und nach außen das Ansehen der DLRG als anerkannte Rettungsorganisation weiter fördern, so Knut Abramowski. mehr


26.03.2015 Donnerstag

Bundesverdienstkreuz für Dr. Norbert Matthes


Liebe Mitglieder und Freunde der DLRG mit großer Freude darf ich Euch mitteilen, dass am 25.3.2015 unserem langjähriger Landesverbandsarzt und jetzigem Bundesarzt der DLRG Dr.Norbert Matthes das ihm vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland von Ministerpräsident Sellering ausgehändigt wurde. Damit wurden seine Verdienste um den Schwimmsport und den Wasserrettungsdienst wie auch seine Tätigkeit als Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Notärzte gewürdigt. An der Feier in der Staatskanzlei nahmen der Ehrenpräsident der DLRG Dr. Klaus Wilkens und ich teil. Mit kameradschaftlichem Gruß Dr. Armin Jäger Präsident"   http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/stk/_Service/Presse/Aktuelle_Pressemitteilungen/index.jsp?&pid=9542     mehr


28.01.2015 Mittwoch

Geschafft !!!!!... die Wasserrettung ist im Rettungsgesetz verankert!


http://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/personal-tarifrecht/mv-landtag-beschliesst-neues-rettungsdienstgesetz_144_290308.html
Geschafft !!!!!... die Wasserrettung ist im Rettungsgesetz verankert worden und die Ehrenamtlichkeit bei der DLRG wird in Zukunft davon profitieren............... der letzte Abschnitt lautet: Der Sozialausschuss des Landtages: (Detlef Lindner) ".......im Rettungsdienstplan, der durch das Sozialministerium erlassen wird, ist außerdem vorzusehen, dass ein an der Straße gelegener Notfallort in der Regel innerhalb von zehn Minuten erreicht werden kann. Damit haben wir einen weiteren Vorschlag aus der Anhörung aufgenommen, eine Hilfsfrist von zehn Minuten für das zuerst am Notfallort eintreffende Rettungsmittel beizubehalten. Die Wasserrettung wird, ebenso wie der Intensivtransport, als Teile der Rettungskette neu in das Gesetz aufgenommen. Um dem wachsenden Arbeitsaufwand der Wasserretter Rechnung zu tragen, hätte sich auch die CDU-Fraktion eine bessere personelle und sachliche Ausstattung der Rettungstürme vorstellen können. Innerhalb der Koalition gab es dafür allerdings keine Mehrheit.“ mehr


18.01.2015 Sonntag

Rettungsschwimmer aus M-V dominieren bei Weltmeisterschaften


- Danny Wieck holt unglaubliche acht WM-Titel -
Rettungsschwimmen. Eine wahrlich glanzvolle WM liegt hinter den Rettungsschwimmern aus Mecklenburg-Vorpommern. Und beinahe hätten sie auf dem Rückflug Übergepäck wegen der zahlreichen Medaillen anmelden müssen. Nach den Weltmeisterschaften der Jahre 2010 in Ägypten und 2012 in Australien fügen die Rettungssportler der DLRG Stralsund nun auch mit der WM 2014 in Frankreich ein sehr erfolgreiches Kapitel ihrer Vereinsgeschichte hinzu. Und erneut steigerten sie sich in der Medaillenausbeute.  Das Stralsunder Quartett um Danny Wieck (23), Paul Wilde (22), sowie Christian (24) und Christoph Ertel (27) war das Topteam der Interclub-Weltmeisterschaften. Nachdem sie mit dem Auftaktsieg in der 4x50 Meter Hindernisstaffel für Aufsehen sorgten, folgten Silber und Bronze in den beiden anderen Poolstaffeln. Keine Mannschaft stand während der Hallenwettbewerbe so häufig auf dem Podest wie die Stralsunder Männerequipe. Doch damit noch nicht genug. Bei den anschließenden Strand- und Freiwasserwettbewerben, wo normalerweise die Profis aus Australien, Neuseeland und Südafrika dominieren, ließen die Stralsunder die Konkurrenz erneut aufhorchen. In der so genannten Rescue Tube Relay (Rettungsgurtstaffel) war es ein bis zuletzt spannender Kampf um die Plätze, den die Stralsunder auf den letzten Metern vor den australischen Teams für sich entscheiden konnten. „Das war schon unglaublich. Eine europäische Mannschaft, die in den Freiwasserdisziplinen eine Medaille holt – und dann auch noch Gold – das ist schon etwas ganz Besonderes“, freuten sich Teammanager Ulf Schwarzer und Cheftrainer Maik Hofmann und wiesen gleichzeitig darauf hin, dass diese Erfolge vor allem den guten Trainingsbedingungen im neu geschaffenen Freibad zu verdanken sind. In der Endabrechnung platzierten sich die Sundstädter unter knapp 200 Teams auf einem hervorragenden sechsten Platz.  Zum Abschluss noch ein kurzer Blick auf die Medaillenausbeute. Allen voran der überragende Athlet dieser Weltmeisterschaften Danny Wieck. Er kehrte mit zwölf Medaillen nach M-V zurück, darunter achtmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Zudem setzte er mit der Nationalmannschaft in den Staffeln zwei neue Weltrekorde. Für Christian lief es mit der Nationalmannschaft im Einzel noch nicht ganz rund, aber spätestens bei den Interclubs konnte er sein gesamtes Potential abrufen. Seine Bilanz vier WM-Titel, dreimal Vize-Weltmeister und zweimal Bronze. Er war ebenfalls Mitglied der weltrekordschwimmenden Staffelmannschaft in den Nationentitelkämpfen. Zusammen mit dem Nationalteam belegten beide in der Nationenwertung als zweitbestes europäisches Team hinter Neuseeland, Australien und Frankreich den Vierten Rang. Christoph hat in der ersten Wettkampfwoche erfolgreich die Junioren-Nationalmannschaft von Deutschland betreut und es in seiner Premiere mit dem Team in der Nationenwertung direkt auf den bronzenen Podiumsplatz geschafft - hinter Australien und Neuseeland. Seine Ausbeute am Ende der WM kann sich ebenfalls sehen lassen: zweimal Weltmeister, sowie einmal Silber und zweimal Bronze. Paul ist direkt von Null auf Hundert gestartet und freute sich am Ende über zwei Weltmeistertitel, sowie je einmal Silber und Bronze. Max Tesch (18) aus Anklam holte bei den parallel stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaften Gold in der Disziplin Leine Werfen (Line Throw). Hinzu kam noch Bronze in der 4x25 Meter Puppenstaffel hinter Italien und Australien sowie ein vierter Platz in der 4x50 Meter Hindernisstaffel. In der Puppenstaffel vergab das Team Gold beim vorletzten Wechsel. Im Vorlauf schwammen sie bereits Junioren-Weltrekord. Max wurde aufgrund seiner Leistungen bei den Qualifikationswettbewerben in die Junioren-Nationalmannschaft berufen. Die Junioren-WM findet parallel zur WM der „offenen“ Klasse, wo auch Danny und Christian starten, statt. mehr


04.12.2014 Donnerstag

EDEKA Jens sammelt Pfand für die DLRG


Die EDEKA-Märkte Jens in Burg auf Fehmarn, Heiligenhafen, Weissenhäuser Strand, Niendorf, Rostock, Zingst und Born/Darß sammeln seit dem 1. Dezember Pfandbons zugunsten der DLRG.
Die Email und der folgende Rückruf von Reimer Jens, der sieben EDEKA-Märkte an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins und Mecklenurg-Vorpommerns betreibt, hat uns überrascht - und zwar sehr positiv. Die Mitarbeiter der Supermärkte hatten vorgeschlagen, von Dezember 2014 bis November 2015 ihre Kunden zu bitten, sich den Getränkepfand an den Pfandautomaten nicht auszahlen zu lassen, sondern der DLRG zu spenden. Die DLRG-Rettungsschwimmer an den Küsten und im Binnenland würden einen tollen Einsatz leisten und dies ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Dies würde EDEKA Jens gern unterstützen. Die Kollegen aus dem Nachbarlandesverband Schleswig-Holstein banden unseren Landesverband umgehend ein, so das die Spenden der gesamten DLRG-Arbeit überregional zugute kommen kann. mehr


30.10.2014 Donnerstag

Rettungsschwimmer der DLRG bilanzieren kräfteraubende Saison


Fachtagung zeigt neue Wege in der Schwimmausbildung auf
Auszeichnungen für verdienstvolle Rettungsschwimmer

Die Badesaison 2014 hat den ehrenamtlichen Wasserrettern der DLRG einiges abverlangt. Über 3700 Mal leisteten sie in diesem Sommer Erste Hilfe.  Darunter 49  Lebensrettungen in sprichwörtlich letzter Minute.  Fast 150 000 Wachstunden gehen auf das Konto der DLRG. Um den gewachsenen Ansprüchen noch besser gerecht zu werden, investiert die DLRG jetzt noch mehr Zeit und Fachkompetenz in die Ausbildung von Rettungsschwimmern, Übungsleitern und Schwimmlehrern. „Mit der ersten, komplexen Fachtagung zum Thema „Schwimmen: Von Anfänger-schwimmen bis Zeitnahme“, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung unternommen worden“, so DLRG-Landespräsident Dr. Armin Jäger.  Interne und externe Teilnehmer bestätigten den Organisatoren um Ausbildungsleiter Jörg Wienberg eine qualitativ sehr hohe Fortbildung, die als Vorbild für künftige Fachtagungen in allen Landesverbänden dienen könnte. „Unser Ansatz, Themenschwerpunkte zu setzen und diese theoretisch und praktisch nach neuesten Trainingsmethoden zu erläutern“, ist nach Wienbergs Meinung aufgegangen. Ob Kommunikation im Verein, Führung von Trainingsgruppen oder das Thema Inklusion, alle 20 Workshops standen für richtungsweisende Fortbildungsmaßnahmen des DLRG Landesverbandes. In den Workshops ging es darum, das eigene Training zu verbessern, darum, wie man auch im Alter oder mit einem Handicap sicher schwimmen kann, und Baderegeln – auch für Kinder – verständlich zu vermitteln. Es wurde aber auch über Themen wie Gewalt- und Drogenprävention in den Vereinen diskutiert und darüber, wie man eine Gruppe führt. „Die DLRG konzentriert sich nicht nur auf ihr „Kerngeschäft“, sondern steht mit Ihrem Tun mitten in unserer Gesellschaft. Sie widmet sich der Teilhabe – von Kindern, von Senioren, von Behinderten. Und auch das ehrenamtliche Engagement selber ist ja eine Form teilzuhaben: an Verantwortung für andere, am helfenden Miteinander, an sportlichem Erfolg“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse am Rande der Fachtagung. „Die Rettungsschwimmer von Mecklenburg-Vorpommern setzten damit in vielerlei Hinsicht neue Standards in der Ausbildung“, so Hesse weiter. „Die Fachtagung habe sehr deutlich gezeigt, Schwimmen lernt man nicht mehr wie vor hundert Jahren.“ Das Schwimmen hat sich, aus den Anfängen des „Sich-über-Wasser-Haltens“ und dann mehr oder weniger länger und zielgerichtet im Wasser bewegen, in den letzten Jahren rasant entwickelt. Nicht nur, dass sich in den letzten 150 Jahren die jetzigen vier Schwimmarten entwickelt haben. Auch die dabei verwendeten Techniken haben sich im Wettkampfsport bei der Suche nach der immer schnelleren Fortbewegung weiter ent-wickelt. Aus diesen Wettkampftechniken analysieren Biomechaniker, Hydroanalytiker, Sportwissenschaftler und Sportmediziner und nicht zuletzt die Trainer ein Technikleitbild. Dieses stellt modellhaft die optimale Form der jeweiligen Schwimmart dar.  Als Grundlage für Technikkorrekturen gelten heute Phasenstrukturen. Zyklische Bewegungen werden in Bewegungsmodellen in Phasen eingeteilt. Dabei haben die verschiedenen Teilstrukturen wesentliche Bedeutung für die Gesamtbewegung hinsichtlich der Kraftverläufe, der Bewegungsrichtungen und der Wiederholbarkeit.  Diese Phasenstruktur wird auch für die Beschreibung der vier Schwimmarten genutzt.  Das Verständnis der Phasenstruktur ist Voraussetzung für das Erkennen von Fehlern und das Finden von Ansätzen für eine effektive Fehlerkorrektur. Dabei sind Haupt- und Folgefehler der wichtigste Ansatz, um eine effektive und leitbildorientierte Schwimmtechnik zu schulen und zu erlernen. Techniklernen setzt jedoch voraus, dass sich Bewegungen und Bewegungsmuster möglichst vielseitig ausführen lassen. Diese Vielseitigkeit wird gern mit dem Oberbegriff koordinative Übungen umschrieben. Auch im Schwimmen gibt es dazu sehr viele Möglichkeiten, Voraussetzungen für das Techniktraining zu schaffen. Gleichzeitig bietet das Medium Wasser auch eine Vielzahl von möglichen Bewegungen, die für die schnelle Fortbewegung in den Schwimmarten voraussetzenden Charakter haben. Zudem wird damit das für den Schwimmer so wichtige „Wassergefühl“ geschult. Mit diesem wissen können nicht nur Trainingseinheiten wesentlich effektiver organisiert, sondern auch Anfänger-Schwimmkurse viel effektiver und erfolgsorientierter gestaltet werden. Nach der ersten verbandsübergreifenden Fachtagung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern konnten, 80 Lehrschein-Verlängerungen ausgeben werden. Zudem nutzte der Präsident des Landesverbandes, Dr. Armin Jäger, die Gelegenheit besonders aktive und engagierte Rettungsschwimmer und Übungsleiter mit dem Verdienstzeichen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft zu ehren. Das DLRG Verdienstzeichen in Gold erhielten: Thorsten Erdmann, Landesvorstand und DLRG Ortsgruppe Prerow (Öffentlichkeitsarbeit) Uwe Jahn, DLRG Ortsgruppe Prerow (Leiter Rettungsschwimmer-Intensivkurse Küste) Ute Kostyra, DLRG Ortsgruppe Stralsund (Übungsleiterin im Kinder- und Jugendbereich) Peter Kostyra, DLRG Ortsgruppe Stralsund (Erste-Hilfe-Ausbilder / SAN-Ausbilder) Das DLRG Verdienstzeichen in Silber erhielt: Kerstin Rehwald-Bauer, DLRG Ortsgruppe Wismar (Übungsleiterin Anfängerschwimmen)   Thorsten Erdmann Leiter Öffentlichkeitsarbeit DLRG LV Mecklenburg-Vorpommern mehr